Der Herr der Ringe

 

Über 7 Jahre seines Lebens hat Peter Jackson der Adaption von Tolkiens monumentalem Epos gewidmet, hat gleich alle drei Bücher innerhalb von 18 Monaten mit einer Crew von 2.400 Mitarbeitern und über 20.000 Statisten in Neuseeland an einem Stück verfilmt, um sie im Jahresrythmus in die Kinos zu bringen. Ein beispielloses Wagnis, denn wäre bereits der erste Teil an den Kinokassen gefloppt, hätte man den zweiten und dritten gleich auf die Müllhalde der Filmgeschichte werfen können.

Die Gefährten
Die zwei Türme
Die Rückkehr des Königs

 
Im beinahe drei Stunden langen ersten Teil wird die Geschichte vom Hobbit Frodo erzählt, der von seinem Vetter einen Ring geschenkt bekommt, bald dessen dunkle Macht spürt und den Auftrag erhält, ihn an seinem Ursprungsort, im Schattenland Mordor, zu vernichten. Dorthin zieht er mit acht Freunden, hinein ins Herz der Finsternis...

Im Dezember 2000 wurden die Dreharbeiten unter der Leitung von Peter Jackson in Neuseeland beendet. Als Produzent zeichnet sich die New Line Cintema verantwortlich, eine Tochtergesellschaft der Time Warner Inc., die ein Budget von mehr als 190 Millionen Dollar für den 1. Teil zur Verfügung stellte. Erstmals wurden drei Kinofilme am Stück gedreht, was auch dadurch erst möglich wurde, daß sich Jackson bereits fünf Jahre zuvor auf das Projekt vorbeitet hatte. International bekannte Schauspieler wurden für die Rollen verpflichtet. Elijah Wood spielt Frodo, den Hobbit mit seiner großen Mission, Liv Tyler ist Arwen, Ian McKellen verkörpert Gandalf, Christopher Lee spielt seinen Gegenspieler Saruman ... .
 

Fazit:
Der Film beweist genug Liebe und Respekt zur Vorlage, ohne auf seine eigene Vision zu verzichten. In einem unglaublichen Tempo inszeniert, ist es einer jener Filme, die besser und besser werden, je länger sie dauern.

24.Mäez 2002:
Neben dem großen Gewinner "A beutifull mind" hat das Fantasy Abenteuer "Der Herr der Ringe - Die Gefährten" - immerhin in 13 Kategorien für den Oscar nominiert - 4 der begehrten Trophäen erhalten:

  • Beste Kamera
  • Bestes Makeup
  • Beste Filmmusik
  • Beste Visuelle Effekt


Peter Jackson erhielt bereits einen Oscar für das Drehbuch zu "Heavenly Creatures" (hier führte er auch Regie und war Produzent).

Peter Jacksons Filmografie:

The Valley (1976)
Bad Taste (1987)
Meet the Feebles (1989)
Braindead (1992)
Heavenly Creatures (1994)
Forgotten Silver (1995)
The Frighteners (1996)
Der Herr der Ringe: Die Gefährten (2001)
Der Herr der Ringe: Die zwei Türme (2002)
Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs (2003)
King Kong (2005)
Crossing the line/Kurzfilm (2008)

Der Herr der Ringe - Die zwei Türme
(The Lord of the Rings III: The Return of the King)

War schon Peter Jacksons erster Teil der Mittelerde-Triologie ein absolut mitreißendes und äußerst einfallsreiches Unterfangen, so ist dem neuseeländischen Regisseur die Fortsetzung noch um einige Takte abenteuerlicher, furchterregender und grandioser gelungen. Die Bildgewalt dieses einmaligen Epos ist sowohl in den kleinsten Details wie in den gigantischen Panoramen geradezu umwerfend. Gab es im 1. Teil noch eine sanfte Einführung ins Reich der Märchenwesen und Zauberringe schießt dieser Film aus den Startblöcken wie zu einem 100-Meter-Lauf. Ohne langatmige Zusammenfassung, ohne Verschnaufspause wird der Zuschauer nach Mittelerde geschleudert. Die Gemeinschaft der Gefährten, die in Teil eins aufgebrochen waren, um den einzigen, den mächtigen Ring zu zerstören, ist auseinander gebrochen. Die Fürsten der Finsternis, der Zauberer Saruman und sein Meister Sauron, rüsten ihre Orc-Armeen zur Vernichtungsschlacht. An der Seite des Volkes von Rohan und der mächtigen Ents stellen sich Aragorn und die Gefährten dem Bösen entgegegen. Unterdessen sind Frodo und Sam auf dem gefahrvollen Weg zum Schicksalsberg, um den Ring zu vernichten.


Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs
(The Lord of the Rings III: The Return of the King)

Alles was einen Anfang hat, besitzt auch ein Ende. Jede Geschichte hat eines. Manche großen Epen haben ein enttäuschendes Finale, manche erhalten einen würdigen Abschluss. Und zu Letzteren sollte man Peter Jacksons dritten Streich in Sachen Der Herr der Ringe getrost zählen dürfen. Die finale Schlacht um Mittelerde steht unmittelbar bevor, als sich die Hobbits Sam und Frodo Mordor nähern, um den Einen Ring zu zerstören. Doch nicht nur die finsteren Heerscharen des bösen Sauron stehen dem Triumph des Guten im Weg, auch der innerlich zerrissene Gollum und eine mysteriöse Spinne hegen ganz eigene Pläne mit dem Schatz.

Elf Oscars haben das monumentalste Wagnis der Filmgeschichte auch zu einem ihrer größten Triumphe gemacht: "Der Herr der Ringe 3 - Die Rückkehr des Königs" wurde in Los Angeles bei der 76. Oscar-Verleihung mit der begehrten Auszeichnung für den besten Film des Jahres 2003, dem Regiepreis für den Neuseeländer Peter Jackson und neun anderen Goldstatuetten belohnt. Der diesjährige Triumphator der Oscarverleihung konnte somit gleichziehen mit den jeweils elf Oscar-Gewinnen von "Ben Hur" (1959) und "Titanic" (1997). "Der Herr der Ringe 3" ist außerdem erst der dritte Film in der Oscar-Geschichte, der in allen elf nominierten Kategorien auch den Sieg über die Konkurrenz davontrug.



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